Künstler 2016

30. Juni 2015


Vernissage
30.06.2016, 18:00 Uhr
Clara-Zetkin-Park Leipzig

 

Wir freuen uns, die folgenden Künstler für den ArtWalk – Park 2016 anzukündigen:

„The Sound of Urban Mirrors“

Robert Deutsch
Tobias Gellscheid
Jens Günther
Stephan Kopiczinski
Nina Hannah Kornatz
Alexander Langberg
Heiko Mattausch
Stefan Possner
Christoph Rode
Florian Rosier
Elisabeth Wolf


 

ROBERT DEUTSCH
– Wood –

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Robert Deutsch ist Illustrator, Grafik-Designer sowie Comic-Zeichner unter anderem für internationale Magazine. Er absolvierte sein Masterstudium 2014 an der Burg Giebichenstein in Halle. Seine bisherigen Ausstellungen waren in Porto, Berlin, Leipzig und Los Angeles zu sehen.
Robert Deutsch ist ein Meister der Parodie. In seinen Werken widersetzen sich seine Geschöpfe ihrer idealisierten Rolle.
In seiner Illustation „Wood“ stürzen sich seine tragischen Figuren voller Begeisterung in ein seltsam anmutendes Spektakel. Diese sichtlich surrealistische Imagination von Welt ist typisch im Œuvre des Robert Deutsch.

Wood | 30 x 24 cm | Acryl auf Papier | 2015 | Preis auf Anfrage

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TOBIAS GELLSCHEID
– Beat II –

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Tobias Gellscheid, geboren 1983 in Pößneck, absolvierte seine Ausbildung zum Holzbildhauer 2003 in Flensburg. 2015 erlangte er sein Diplom in der Graphikklasse bei Prof. Thomas Rug an der Burg Giebichenstein in Halle.
In seinem Linolschnitt „Beat II“, verschreibt sich der Künstler dem Phänomen von Jugendlichkeit und der Obsession für Musik und Rhythmus. Dabei dröhnt uns der Rock und Pop jeder einzelnen Generation ins Ohr, jene Vergnügung beschleunigend in dunkler Ahnung vom Fortschreiten der Zeit. Der Moment der Hingabe ist einzigartig und nie wiederholbar.

Beat II | 114 x 85 cm | Linolschnitt | 2015 | Preis auf Anfrage

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JENS GÜNTHER
– Mafuta –

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Jens Günther aus Halle, geb. 1981, absolvierte sein Studium der Malerei an der Burg Giebichenstein in Halle im Jahr 2008. Anschließend folgte ein Aufbaustudium bei Prof. Ute Pleuger. Seit 2013 hat er einen Lehrauftrag im Fachbereich Maltechnik an der Burg Giebichenstein.
Die Beschäftigung mit dem Thema Zoo und der damit verbundenen Tierhaltung steht im Mittelpunkt seines Werks „Mafuta“. Dieser Auseinandersetzung stellt sich Jens Günther künstlerisch. Im Fokus steht die Kommunikation zwischen Zootieren und Zoobesuchern. Wie verhalten sich Besucher gegenüber den Tieren? Wie reagieren die Tiere auf sie? Um diese Fragestellungen besser zu verdeutlichen, entschied sich der Künstler, seine Positionen in schwarz-weiß auszuführen. Damit werden die Tiere durch die Farblosigkeit ihrer exotischen Farbpracht beraubt, einem wichtigen Kriterium ihrer natürlichen Faszination.

Mafuta | 120 x 150 cm | Öl auf Leinwand | 2014 | Preis auf Anfrage

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STEPHAN KOPICZINSKI
– Die Herrschaft des Willens II –

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Stephan Kopiczinski, geboren 1979 in Erkelenz, Nordrhein-Westfalen, hat 2007 sein Studium der freien Kunst an der Akademie für bildende Künste in Maastricht/NL absolviert. Seit 2010 widmet er sich dem Studium der Fotografie an der HGB Leipzig, seit 2012 in der Klasse von Prof. Piller.
In seiner Fotoarbeit „Die Herrschaft des Willens“ sind die Themen Vergänglichkeit, Tod und Gewalt prägend. Ein Knäuel von toten Weberknechten bildet eine objekthafte Gesamtheit. Durch hartes Blitzlicht und eine Schwarz-Weiß-Umkehrtechnik erscheinen die zarten, lichtdurchlässigen Körper der Weberknechte wie transzendiert vor schwarzem Hintergrund. Sogartig verliert man sich gleichsam in einem lichtdurchfluteten Netz von Spinnenbeinen und –körpern.

Die Herrschaft des Willens II | 133 x 180 cm | Pigmentdruck | 2016 | Preis auf Anfrage

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NINA HANNAH KORNATZ
– Jubeln –

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Nina Hannah Kornatz, 1985 in Hessen geboren, studierte zunächst seit 2005 Philosophie an der Martin-Luther-Universität Halle. 2012 schloss sie ihr Kunststudium an der Burg Giebichenstein in Halle ab. Anschließend folgten verschiedene Aufenthalte in Wien, Berlin, Halle, Bremen und St. Petersburg.
Im Gemälde in Öl und Acryl „Jubeln“ wird die Vorliebe der Künstlerin für Abstraktion deutlich. Die Abstraktion regt den Betrachter an, Durchblicke zu suchen und zu finden. Ursprünglich fielen der Künstlerin Bilder von Stadionkurven in Zeitungen auf. Durch die Abstraktion gelingt es ihr, das Erlebnis aus verschiedenen Perspektiven zu bewahren und zu spüren. Die eigene Perspektive verändern zu können, stellt eine ungemeine Bereicherung dar. Die Ideen gehen nicht verloren, sie werden vielmehr erweitert.

Jubeln | 140 x 190 cm | Öl und Acryl auf Leinwand | 2013 | Preis auf Anfrage

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ALEXANDER LANGBERG
– o.T. –

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Der gebürtige Hallenser Alexander Langberg, Jahrgang 1980, absolvierte sein Studium an der HGB Leipzig in Medienkunst und Bildender Kunst im Jahre 2015. Selbst bezeichnet er sich als Lichtbildner, Filmemacher, Poet und Phantast.
Für Alexander Langberg scheint die Bedeutung, ein Künstler zu sein, darin zu liegen, wahrzunehmen und flüchtige Bilder zu bannen.
In der vorliegenden collageartigen Arbeit aus der Serie „A few Poems“ werden gegensätzliche Wesen aufgezeigt. Stille Einsamkeit in neu geformter Landschaft. Hier fügt sich scheinbar deplatzierte Architektur in eine vermeintlich renaturierte Kulturlandschaft.

o.T. | div. | Lichtbildcollage | 2016 | Preis auf Anfrage

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HEIKO MATTAUSCH
– Kaufhaus Held –

Heiko Mattausch ist seit 2010 als Maler und Grafiker in Leipzig tätig. Er absolvierte 2010 sein Diplom in Malerei und Grafik an der Burg Giebichenstein in Halle. Bereits 1999 legte er sein Diplom im Studiengang Architektur an der HTWK Leipzig ab.

Heiko Mattauschs Werke sind inspiriert vom Stadtgeschehen. So zeigt auch sein Ölbild „Kaufhaus Held“ eine seiner typischen Szenen. Verlassenheit und nächtliche Stille zeichnen sich hinter verlorenem Glanz vergangener Zeiten ab. Wie durch eine regennasse Scheibe spiegeln sich verschwommene melancholische Licht- und Schattenpunkte in architektonischen Ruinen des Hier und Jetzt.

Kaufhaus Held | 38 x 63 cm | Öl auf Leinwand | 2016 | verkauft / weitere Arbeiten auf Anfrage

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STEFAN POSSNER
– Morning (Playground Series) –

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Stefan Poßner, Jahrgang 1986 studiert an der Burg Giebichenstein in Halle im Studiengang „Multimedia/Virtual-Reality-Design“.

In seinen Arbeiten wird die kindliche Entwicklung in emotionalen surrealen Welten des Lebensraums Stadt thematisiert. Dabei stellen sich Fragen nach dem Einfluss des Habitats der Stadt für den heranwachsenden Menschen, deren Einschränkungen und Freiheiten.

Morning (Playground Series) | div. | 3D-Rendering  | 2016 | Preis auf Anfrage

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CHRISOPH RODE
– Das Reißbrett im Deutschen Wohnzimmer –

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Christoph Rode, 1984 in Berlin-Marzahn geboren, wurde 2004 Grafik-Designer. Bisherige Einzel- und Gruppenausstellungen fanden in Berlin, Dresden, Magdeburg und Halle statt. Im Jahr 2011 gewann er den Brandenburgischen Kunstpreis.

Auf den ersten Blick erscheint seine Arbeit „Das Reißbrett im Deutschen Wohnzimmer“ als abgeschlossene Bildwelt voller Inhalte mit hartem Strich. Diese mutiert jedoch zu einer eigenen Welt, in der die Realität an unterschiedlichsten Stellen und Anknüpfungspunkten neu zusammengefügt wird. Zahlreiche lose Enden lassen die Wohnwelt deutscher Wohnzimmer von innen nach außen kippen und umgekehrt.

Das Reißbrett im Deutschen Wohnzimmer | 155 x 250 cm | Öl auf Leinwand  | 2016 | Preis auf Anfrage

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FLORIAN ROSIER
– Absent Presence –

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Florian Rosier, geboren 1985 in Münster, lebt und arbeitet seit 2013 in Leipzig. Er absolvierte sein Bachelorstudium in Fotografie und Medienkunst an der AKI Academy of Art in Enschede, Niederlande. Seit seinem Abschluss in Enschede nahm er an zahlreichen Ausstellungen teil.

Für Florian Rosier ist die Suche nach Motiven des urbanen Lebens Ausgangspunkt seiner Arbeit. Die unbearbeiteten Aufnahmen dienen ihm als Basis seines Schaffens. Erst durch eine vielfältige digitale Veränderung verwirklicht er am Ende seine Vorstellungen.

Im fotografischen Werk „Absent Presence“ schafft er es, durch gezielte Eliminierung von Orientierungspunkten, Ort und Zeit aufzulösen. Die einzelnen Protagonisten sind der Isolation überlassen. Mit konsequenter Bildsprache durch graue und schwarze Töne wird dieses Anliegen verstärkt.

Absent Presence | je 70 x 70 cm | Digitaldruck, Edition von 5  | 2015 | Preis auf Anfrage

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ELISABETH WOLF
– Kurze Pause –

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Elisabeth Wolf, Grafikerin, Malerin und Illustratorin, lebt und arbeitet in Leipzig. Schon während ihres Studiums nahm sie an verschiedenen Ausstellungen in Leipzig, Hamburg, Berlin und Dresden teil.

Für Elisabeth Wolf verbindet sich die Urbanität mit einem zeitgenössischen Gefühl, das im städtischen Leben seinen Höhepunkt findet. Alltägliche Situationen bilden den Zündstoff ihrer Inspiration und regen sie immer wieder zu neuen Ideen und Themen an. Im Werk „Kurze Pause“, steht die weibliche Ästhetik im Vordergrund. Die vier Arme der Protagonistin, die das innehaltende Selbstgespräch verstärken, lassen die realistische Darstellung des inneren Monologs surrealistisch erscheinen. Eine alltägliche Situation mit Zigarette im Vordergrund steht in einem starken Kontrast zu den bedrohlichen Rauchschwaden im Hintergrund.

Kurze Pause | 80 x 80 cm | Acryl auf Leinen  | 2015 | Preis auf Anfrage

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